KPMG Deutschland sucht 1.350 neue Mitarbeiter
Insbesondere Hochschulabsolventen stehen auf der Wunschliste der KPMG-Personalverantwortlichen.
Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG plant in Deutschland im Geschäftsjahr 2006/2007 die Einstellung von rund 1.350 neuen Mitarbeitern. Gesucht sind fast ausschließlich Fachkräfte für die Disziplinen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und die prozess- und transaktionsorientierte Beratung.
Rund 400 Neueinstellungen sind nach Angaben von KPMG-Vorstandssprecher Prof. Dr. Rolf Nonnenmacher im Geschäftsbereich Audit geplant, 600 Fachkräfte werden für den Bereich Advisory gesucht. Der Rest ist für das Geschäftsfeld Steuerberatung eingeplant.
"Wir suchen die Mitarbeiter mit den besten Talenten, die unsere Mandanten von uns erwarten", beschreibt HR-Manager Ulf Hellert seine Erwartungen an die Bewerber. "Das heißt kluge, kritische, konstruktive und kommunikative Kolleginnen und Kollegen", konkretisiert er. "Persönlichkeit und Leistung - beides gehört für uns zusammen."
Rund 80% der Neuen bei KPMG werden Hochschulabsolventen sein. Die besten Chancen haben dabei Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und der Rechtswissenschaften mit überdurchschnittlichem Abschluss. Darüber hinaus sind in allen Geschäftsbereichen auch erfahrene Spezialisten für bestimmte Themengebiete oder Branchen wie zum Beispiel Automotive oder Chemie/Pharma gefragt.
Trotz der gestiegenen Nachfrage nach talentierten Absolventen erwartet Hellert nicht, dass KPMG Probleme bei der Rekrutierung zukünftiger Angestellter haben wird. "Auch in diesem Jahr konnten wir wieder aus über 30.000 Bewerbungen diejenigen Mitarbeiter auswählen, die am besten zu uns und unserem Unternehmen passen."
"Wir sind stolz darauf, dass wir in einer aktuellen Umfrage unter Absolventen der Wirtschaftswissenschaften den Sprung unter die Top 5-Arbeitgeber in Deutschland geschafft haben. Bei den Jahrgangsbesten belegt KPMG sogar den ersten Platz in der Branche", ergänzt Hellert. "Wir wollen und müssen auch in Zukunft für die besten Hochschulabsolventen attraktiv sein, um unseren Ansprüchen und den Anforderungen unserer Mandanten gerecht zu werden."
Denn auch KPMG ist der branchenüblichen Personalfluktuation ausgesetzt: Im vergangenen Jahr standen 1.300 Neueinstellungen rund 830 Abgänge gegenüber - bei einer Mitarbeiteranzahl von rund 7.200 entspricht dies einer Quote von etwa 12%.