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Luxemburger Wealth Manager planen Einstellungsoffensive

Mit dem Wealth Management im Großherzogtum geht es wieder aufwärts. Nach einer neuen Umfrage des Executive Search-Unternehmens Edouard Franklin wollen 77 Prozent der Entscheidungsträger im Großherzogtum im laufenden Jahr zusätzliches Personal einstellen.

"Seit September 2010 beobachten wir einen signifikanten Anstieg bei den Recruitment-Budgets einiger großer Private Banking- und Lebensversicherungs-Anbieter", heißt es in der Studie. Dabei werden vor allem Positionen im Frontoffice besetzt.

So wollen 87 Prozent der Entscheidungsträger für das Business Development weiteres Personal anheuern, 71 Prozent in Relationship Management, 57 Prozent im Estate Planning, 52 Prozent in Portfolio/Advisory sowie 24 Prozent in Compliance.

Damit spiegeln die Einstellungswünsche auch die strategischen Geschäftsziele der Wealth Management-Branche wider. So sehen 60 Prozent der Entscheidungsträger in der Implementierung einer neuen Geschäftsstrategie das Hauptziel für 2011 und 56 Prozent in der Akquise neuer vermögender Kunden. Dies erklärt den wachsenden Personalbedarf in Business Development und im Relationship Management.

Die Hauptwettbewerber sehen die Luxemburger Wealth Manager nicht mehr in Europa. Nur 11 Prozent der Entscheidungsträger betrachtet die Schweiz als Hauptkonkurrentin des Standortes Luxemburg im Private Banking und 18 Prozent Dubai. Dagegen erachten 71 Prozent Singapur als Hauptherausforderung für das Großherzogtum.

Dabei scheint der Studie von Edouard Franklin zufolge das Gehaltsniveau in Luxemburg eher moderat auszufallen. So wird die durchschnittliche Vergütung eines Relationship Managers im Großherzogtum auf nur 79.900 Euro (inklusive Bonus) beziffert, in Deutschland sind es hingegen 95.900 und in Belgien sogar 105.600 Euro.

Bei Private Bankern beläuft sich die durchschnittliche Gesamtvergütung auf 122.100 Euro und bei Estate Planern auf 93.400 Euro. Auch hierbei liegt Luxemburg im Vergleich zu den Nachbarländern am unteren Ende der Skala.

Dennoch zeigt der Gehaltstrend der Studie zufolge ganz klar nach oben: "Das Gehaltsniveau im Private Banking-Sektor ist binnen Jahresfrist signifikant um 15 Prozent gestiegen. Dies geht auf eine starke Nachfrage im Frontoffice und nach ortlichem Personal zurück, um die neuen Ziele zu erreichen und die innovativen Strategien umzusetzen."

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AUTEURFlorian Hamann Editeur Allemagne / Suisse

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